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| Minister Bahr kommt morgen nach Mülheim/Ruhr | |
| ... Ich werde mal sehen, ob ich Herrn Bahr bei der Gelegenheit ein Einladungspapier für die Berliner eCard-Veranstaltung in die Hand überreichen kann... Auch wenn es ihn nicht interessiert - er soll erfahren, wie die Stimmungslage zu dem Thema bei der Ärzteschaft ist ... |
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| Stichwort-Suche: Bahr... | Mi, 22.02.2012 19:56 |
| Wo war die BÄK, als die Folterinstrumente der niedergelassenen Ärzte von der Politik eingerichtet wurde? | |
| ... Hat sich nicht gerade die BÄK für die Regelung der Versorgung von Diabetikern, Hypertonikern und dementen Patienten durch nichtärztliches Personal ausgesprochen? Was ist mit einem "komplexen Krankheitsverständnis" und mit "multimodalen Therapiekonzepten" in Zeiten von RLV, Regressen, Selektiv-, IV- und sonstigen Verträgen, die nur die Sparkasse der kranken Kassen füllen sollen, aber den Patienten eine "komplexe" Versorgung vorgaukeln sollen. Wo war die BÄK als diese Folterinstrumente der niedergelassenen Ärzte von der Politik eingerichtet wurde? Was hat die BÄK getan, damit die hochwertige ärztliche Versorgung und der hohe Standard der Medizin in Deutschland erhalten bleibt? NICHTS! Wir haben nur "politikfähiges" Blahblah von den Funktionären der BÄK vernommen. Was sagt die BÄK einem Ärzt, der einen multimorbiden Patienten vor sich hat, bei dem er sich in das komplexe Krankheitsverständnis eingearbeitet und ein multimodales Therapiekonzept aufgestellt hat, dann aber bei der Verordnung der Medikamente und Hilfsmittel und bei der Veranlassung von weiterführender Diagnostik fürchten muss, von den kranken Kassen in den existenziellen Ruin getrieben zu werden? Nein, die BÄK ist so nützlich wie ein Kropf und erschwert im Zweifelsfalle die aufopferungsvolle Arbeit der Ärzte zusätzlich. Wenn mein multimorbider Patient dann in die Apotheke geht und meine verordneten Medikamente eines "multimodalen Therapiekonzepts" abholen möchte, kommt er entrüstet zu mir zurück und ... |
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| Stichwort-Suche: BÄK... | Mi, 22.02.2012 05:54 |
| Wie hoch ist das RLV und QZV pro Patient, das Sie jetzt zur Verfügung haben? | |
| Diese Zahlen sollten uns doch alle interessieren - oder? Mir geht es nicht um die Initiierung einer Neiddebatte - da wäre ich mit N+P vermutlich ein geeignetes Opfer zumindest bei all den zahlreichen Kollegen, die verkennen, daß unsere Fachgruppe bei weitem den höchsten Zeitaufwand pro Patienten in den konservativen Fächern hat (wobei ich die Psychotherapie gar nicht dazugerechnet haben will). Und warum sollten uns die Zahlen interessieren? Weil wir so sehen, wie wenig Ihre eigene und die anderen Fachgruppen finanziell wertgeschätzt werden. |
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| Stichwort-Suche: RLV... | Mi, 22.02.2012 05:44 |
| Im Gegensatz zur ärztlichen Führungsriege wissen die Krankenkassen genau, was sie tun | |
| ... Liebe Kolleginnen und Kollegen, lest bitte die Vertragstexte. Allesamt enthalten sie einen Paragraphen, der die Notdienstversorgung betrifft. Eines der momentan drängendsten Probleme in Bayern ist der ärztliche Bereitschaftsdienst, gerade im ländlichen Raum. Meines Wissens versucht hier, die KVB in Verhandlung mit den Krankenkassen bessere Bedingungen für uns zu erreichen. Insofern kann man die entsprechenden Vertragsabschnitte bzgl. des Notdienstes geradezu als raffiniert bezeichnen: Falls die KVB nicht mehr will, muss der Hausärzteverband einspringen. Ich frage mich, wie das funktionieren soll, wenn in einer Bereitschaftsdienstgruppe nur wenige oder gar kein Arzt am Vertrag teilnimmt. Ich frage mich aber vor allem, wie ein BHÄV solche Verträge unterschreiben kann. Nicht gegen die Personen in unseren Führungsgremien, aber: ... |
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| Stichwort-Suche: Krankenkassen... | Mi, 22.02.2012 05:41 |
| Auch so eine Selbstverständlichkeit, über die keiner nachdenkt: Die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern | |
| ... Welche "genuine Aufgabe des Staates"? Die finanzielle Belohnung von Nachwuchs in diesem unserem Lande. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist "sich Kinder anschaffen" (!!) kein reines Privatvergnügen, sondern von erheblichem gesamtgesellschaftlichem Interesse, denn: die Kinder von heute sind die Steuer- und Sozialbeitragszahler von morgen. Historie: Adenauer hat mit der Entwicklung der Sozialsysteme einen Sozialökonomen beauftragt, ich meine, der hieß Prof. Schröder. Selbiger hat Adenauer darauf aufmerksam gemacht, daß die Ausgewogenheit des Generationenvertrages verlange, nicht nur die Rente zu sozialisieren, sondern auch die Kosten für die Kinder. Adenauers Replik war das berühmt-unverständige "Ach was, Kinder kriegen die Leute immer" - und besagter Prof. Schröder schmiß hin. Generationenvertrag: zweimal im Leben bin ich in der Empfängerrolle: als Kind und als Alter, zweimal in der Geberrolle: in der Mitte des Lebens als "Werktätiger" versorge ich meine Kinder - und die Rentner durch meine Rentenbeiträge. Leider gibt es immer noch genug Undbedarfte, die der irrigen Meinung sind, die Rente sei ein Ansparsystem ("Ich hab soundsolange in meine Rente einbezahlt!") und sie würden im Älter ihre einbezahlten Rentenbeiträge verfrühstücken. Denkste! Die Renter verfrühstücken meine aktuellen Beiträge in die Rentenkasse - und ich verfühstücke (so Gott will) dereinst die Rentenbeiträge derjenigen, die dann einzahlen. Wer aber keine Kinder hat, bezahlt zwar Rentenbeiträge für die Generation seiner Eltern jetzt, aber tut nichts dazu, daß die nachfolgende Generation ihn ernährt ... |
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| Stichwort-Suche: beitragsfreie Mitversicherung von Kindern... | Mi, 22.02.2012 05:38 |
| Habe vorhin mit Kraffel geredet. Was genau ist geschehen? | |
| ... Gerade vorhin mit Kraffel geredet. Was genau ist geschehen? Irgendwann wurden die Übergangsgelder geregelt von der VV dergestalt, daß, wie die Senatoren in Berlin, das Dienstgehalt bis zu 2 Jahren nach dem Ausscheiden gezahlt werden sollte. Soweit ist das meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Der Senat hat das bemängelt und verlangt, die Länge der Übergangsgelder auf ½ Jahr reduziert werden sollten. Die Übergangsgelder der Senatoren wurden hingegen nicht angerührt und sollten weiter bei bis zu 2 Jahren liegen, wir erinnern uns, ein Herr Braun bekam nach 14 Tagen Amtszeit ein halbes Jahr seine Bezüge weiter. Das war ok, aber die KV-Oberen sollten das nicht kriegen: quod licet jovi non licet bovi? Nun überlegte sich die KV -Vorstand und VV offenbar-, wie dann dasselbe Geld dennoch ausgehändigt werden kann, man entsprach also formal dem Ansinnen des Senats, und wollte das Auszuzahlende nun also anderweitig umlegen. Entweder als Gehaltsuafstockung, oder dann eben als Prämienzahlung. Also kurz: statt 2 Jahren Übergangsgeld max. nun nur noch max.... |
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| Stichwort-Suche: Kraffel... | Di, 21.02.2012 18:06 |
| Sie werden ab 2013 was direktes kriegen: Ein direktes Angestelltenverhältnis werden Sie kriegen. | |
| ... Sie scheinen tatsächlich zu glauben, daß die Politik die KVen abschaffen wird, um Ihnen / uns die direkte Vertragsbeziehung zu den Patienten zu ermöglichen? Sie werden ab 2013 was direktes kriegen: ein direktes Angestelltenverhältnis werden Sie kriegen. Mit der Kranken Kasse. Oder auch nicht. Wie die Kasse das mag. Und zwar als Zeitvertrag. Solange Sie willfährig sind. Andernfalls wird man nach 1 Jahr leider, leider den Direktvertrag nicht mehr weiterführen können. Das macht dann der Kollege aus dem Nachbarland. Nicht aus dem Nachbarland Deutschlands. Sondern aus dem Nachbarland eines weit entfernten Landes. Immer offener wird offenbar, was genau die Ursache war für die medienwirksame Aufarbeitung der Vorgänge im Vorstand der KV Berlin durch Bertelsmanns Müller usw.: ... |
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| Stichwort-Suche: Direktabrechnung... | Di, 21.02.2012 16:59 |
| Ein praktizierter schlechter HzV-Vertrag auf dem Boden einer Schlichtung verbaut den Hausärzten die Chance auf bessere Verträge | |
| ... Der Schlichter und der Gesetzgeber meinen, die Vergütung der Ärzte im KV-System sind o.k., und die Arbeitsbedingungen sind es auch. Dann wäre es wirklich hohe Zeit, dass die Verantwortlichen im Hausärzteverband nach Prüfung des Schlichtung sagen: Dann macht doch Euern Dreck alleene. Und abwarten, welche Regierung erkennt, dass die flächendeckende Versorgung mit Hausärzten weder mit den KV-Honoraren noch mit den Schlichter-Bedingungen der HzV auf Dauer zu gewährleisten ist. Und als Folge der Erkenntnis die Bedingungen gravierend verbessert. Ein praktizierter schlechter HzV-Vertrag auf dem Boden einer Schlichtung verbaut den Hausärzten die Chance auf bessere Verträge. In Hessen wie in Nordrhein und Bayern und sonstwo. ... |
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| Stichwort-Suche: HzV-Vertrag... | Di, 21.02.2012 09:19 |
| Einerseits Pflichtübertragungen an nichtärztliche Helfer - andererseits lächerliche Qualitätszwänge für Ärzte | |
| ... Wenn die Praxen auf dem flachen Lande nicht mehr veräußerbar sind und die Ärztesitze in Zukunft nicht mehr besetzt werden, dann wird man noch weitere Pflichtenübertragungen erleben. Bereits heute geht man zuerst zum Apotheker, wogegen die KRANKEN KASSEN auch nichts haben, weil dort ja alles privat bezahlt wird. Danach gehts mit roter Nase und Bronchitis zu uns mit der Erwartung des Wunderdoktorentums nach dem Prinzip eine Spritze, eine innovative Tablette für ... €, alles was nicht weh tut und nach einem Tag wieder Spitze in Beruf und Privatleben. Da aber Demografie, die nicht auf KRANKE-KASSEN-Wunschdenken basiert, heißt, dass bei fehlendem Nachwuchs der Durschnitts-Arzt auch immer älter wird und in einigen Jahren, wenn er nichts besseres zu tun hat, selbst im Rollator zum Hausbesuch kommt. ... |
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| Stichwort-Suche: Pflichtübertragung... | Di, 21.02.2012 09:18 |
| Fiktiv zugelassene Arzneimittel: Die Kassen haben ein 36 Jahre altes Gesetz ausgegraben | |
| ... So weit, so gut. Gäbe es da nicht ein Gesetz von – man höre und staune - 1976, also schlappe 36 Jahre alt, welches besagt, dass Fertigarzneimittel, die vor 1978 auf dem Markt waren, bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen haben und deshalb in ein Nachzulassungsverfahren mussten! Dieses Gesetz haben die momentan in Milliardenüberschüssen schwimmenden Kassen nun ausgegraben und damit vor dem BSG nicht nur geklagt, sondern auch noch Recht bekommen mit der Folge, dass alle die Ärzte, die oben beschriebene Arzneimittel per Kassenrezept verordnet haben, da sie nicht wissen konnten, das die bestehenden Zulassungen nichts als Fiktion waren, in Regress genommen werden, sprich, diese Medikamente aus eigener Tasche zu bezahlen haben. ... |
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| Stichwort-Suche: Fiktiv zugelassene Arzneimittel... | Di, 21.02.2012 05:25 |
| Die Kassen bräuchten nur die Regresse beenden, schon wäre die Unterversorgung vom Tisch | |
| ... Schön, dass Sie das mal ausplaudern....aber das ist eine gängige Behauptung gegenüber den Patienten in den Hausarztpraxen, die wohl jeder Facharzt kennt und die natürlich falsch ist, man könnte auch sagen auf dem Niveau der Krankenkassen, wie die Äußerung "Wir zahlen Alles, was der Arzt Ihnen verordnet". Zu Ehrenrettung der Hausärzte sei aber hinzugefügt, dass es viele Hausärzte gibt, die auch die fachärztlich empfohlene Medikation mittragen und verordnen. Die andere Fraktion leuchtet durch solche Bemerkungen: "Wegen der Verordnung schicke ich Sie doch zum Facharzt, wozu sonst!" All das sind übelste Auswüchse der Regressvermeidung und Risikoverschiebung aus dem eigenen Sprengel heraus. Einer von vielen Gründen, warum die ambulante Kassenmedizin immer verrückter wird. Was wäre wohl, wenn keine Regresse ... |
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| Stichwort-Suche: Regresse... | Di, 21.02.2012 05:23 |
| Die Verwaltung verwaltet sich selbst - pervertiertes Controlling-Management muß weg | |
| ... Das Fernziel der (noch) von Rössler/Bahr verweigerten GBA-Richtlinie vom 19.04.2010 ist, nach ausreichender Datenpreisgabe ärztlicher Tätigkeit, eine moderne QM-Verwaltungs-Inquisition mit Sanktionsmechanismus. Der nächste Hieb gegen heuer unerwünschte sogenannte Hobbypraxen wurde soeben von unserem nicht gewählten Oberberufszertreter angekündigt. Sollten 'MVZ-Versorgerpraxen' zuküntig die sorgsam betreute Klientel der 'kleinen Praxen' auffangen müssen, wird allen Beteiligten zunehmend klar, was für eine hochkarätige Arztleistung unwiederuflich verloren ging. Uns bleiben einige Hundert dankbare Patienten in praxi - klein aber oho! mit (freiwilliger) privater Zuzahlungsleistung ohne DMP/IV/QM und ohne E-Card-Online-Zwang! Summa summarum ist knapp ein Viertel der 185 Milliarden im deutschen 'GKV-Gesundheitsmarkt' eine vermeidbare Verwaltungsleistung. Verwaltung veruntreut laut Kearney mit sinnfreiem Aktionismus ca. 40 Milliarden Euro/Jahr Zwangsbeitragsgelder. Hinzu kommen beachtliche PKV-Makler-Provisionen. ... |
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| Stichwort-Suche: Bürokratie... | Di, 21.02.2012 05:22 |
| Wir niedergelassenen Ärzte sind einfach eine Witzfigur | |
| ... Sie und jede Vertreterversammlung und jeder Ärzteverbund und überhaupt jede vermeintliche "Interessenvertretung" können fordern was sie wollen, bis zum Sanktnimmerleinstag, bis... ...eine breite Unterstützung, d.h. die deutliche Mehrheit der niedergelassenen Ärzte hinter diesen Forderungen steht. Solange dieser Unterbau fehlt, fliessen sämtliche Forderungen ins Nichts. keine Forderung wird umgesetzt, wenn nicht eine entsprechende, realistische weil tatsächlich realisierbare Drohkulisse aufgebaut wird, s. Streiks der Piloten, Zugführer, Müllmänner etc... Die Arbeitgeber der Beschätfigten von Verdi würden sich wohl totlachen über die Lohn-Forderungen der Gewerkschaft, wenn sie wüssten, dass die Arbeitnehmer sowieso keine Konsequenzen (Streik) folgen lassen, sollte auf die aktuelle Forderung nicht eingegangen werden (auch wenn man sich wie gewöhnlich in der Mitte trifft...) ... |
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| Stichwort-Suche: Niedergelassene... | Di, 21.02.2012 05:22 |
| Jetzt wird es echt brenzlig für die Patienten | |
| ... Es ist schon echt enttäuschend, wenn der medizinische Sachverstand so negiert wird! Scheinbar hat es im Unterausschuss zu diesem Thema nicht wirklich einen Arzt gegeben, der sich darüber im Klaren ist, was man mit einer nicht sachgerecht durchgeführten Diabetes- oder Hypertonietherapie so alles anstellen kann. Auch Herr Hess war in persönlichen Gesprächen nicht davon zu überzeugen, was man mit dieser Übertragung ärztlicher Tätigkeit an nichtärztliches Personal (schon allein der Begriff ist ein Hohn!!!!) so alles anrichten kann. Und zu guter Letzt scheiterten die ärztlichen Bedenken verschiedener Ärzteverbände (unter anderem der Diabetologen) auch an politischem Kalkül und der Angst vor der drohender Unterversorgung bei zunehmendem Ärztemangel. Statt dass man sich Gedanken darum macht, wie man wieder mehr Ärzte in die medizinische Versorgung bringt, legt man lieber verantwortungsvolle Therapien in die Hand der Kranken- und Altenpflege. ... |
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| Stichwort-Suche: nichtärztliches Personal... | Mo, 20.02.2012 15:04 |
| Wie lange muss der deutsche Arztmichel getreten werden, bis er zurückbeißt? | |
| ... Dieses Spielchen der KVen in regelmäßiger Abwechslung habe ich nun seit 19 Jahren beobachtet mit immer der gleichen Reaktion der Ärzte: erst Empörung und dann überfüllte Abrechnungsseminare der einschlägig bekannten Figuren. In guter Erinnerung ist der lyrische Abrechnungsclown Massing, der die Leistungsziffern in Versform vortrug. Es ist zum Verzweifeln! Wann werden Ärzte erwachsen und von der Amme KV entwöhnt? Der Honorarbetrug ist so offensichtlich und wird offen angesprochen und die Ärzte stehen da mit offenem Mund und können es nicht glauben, wie zu Ulla Schmidts besten Zeiten. Es ist alles ... | |
| Stichwort-Suche: Protest... | Mo, 20.02.2012 06:10 |
| Nicht wir haben ein Budget, sondern die Patienten | |
| ... "...Jede Budgetierung beim Arzt ist unmenschlich, unsachlich, bösartig, inakzeptabel. Wenn es zu wenig Geld gibt für die Gesundheit, sind selbstverständlich diejenigen zu "budgetieren", die die Leistung abfordern: also die Patienten!..." Dem ist nichts hinzuzufügen. Nicht WIR haben ein Budget, sondern die Patienten. Und nach meinem Gefühl erkennen das immer mehr Kollegen. Niemand kann betriebswirtschaftlich überleben, wenn er auf Dauer Leistungen unterhalb des Selbstkostenpreises erbringt. Für 8 Euro pro Monat gibt es eben nur sehr begrenzte Medizin. Das müssen die Patienten spüren. Wer mehr will, muss Wahlleistungen als Selbstzahler buchen. Das ist gelebte Realität in immer mehr deutschen Arztpraxen. Deshalb geifern kranke Kassen und Lauterbächer so wütend gegen IGEL. Der Druck wächst ... |
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| Stichwort-Suche: Budget... | Mo, 20.02.2012 06:06 |
| Wir sind nicht die Sparschweine der kranken Kassen | |
| ... 21,3 Milliarden Euro gehamstert, die gesetzlichen Kassen schwimmen im Geld . Und wo haben sie es unter anderem her? Von uns, den Haus- und Fachärzten die seit Jahren immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen. Es gibt eine absurde Geldrückerstattungsdebatte im Moment.Das BMG möchte sich damit seine Wählerchancen für 2013 sichern.Wird nicht funktionieren.Die Mehrheit der Bürger ist heute schon gegen Erstattungsgeschenke. Wichtig finde ich dass wir jetzt die Chance nutzen uns in die Debatte zu bringen und dass wir auch nicht einfach nur " mehr Geld ins System" fordern, weil wir wissen dass wir davon gar nichts haben. Das kommt dann oft ja nicht in den Praxen an.Sondern bei Dialyse und Laborkonzernen ... |
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| Stichwort-Suche: Krankenkasse... | Mo, 20.02.2012 06:04 |
| Es freut mich sehr, dass sich bei der TK und bei Ihrem pharmazeutischen Unternehmen neue Spielräume ergeben haben | |
| ... Es freut mich sehr, dass sich bei der TK und bei Ihrem pharmazeutischen Unternehmen neue Spielräume ergeben haben. Nachdem ich allerdings durch mein beschämendes RLV von 27 bis 28 € pro Quartal, für das ich einen Patienten uneingeschränkt oft diagnostizieren und therapieren darf, sagen wir mal extrem sensibilisiert bin, sehe ich ein Missverhältnis meines gesamten zur Verfügung stehenden jährlichen Gesamtumsatzes pro Patient von etwas mehr als 100 € und den von Ihnen erschlossenen „neuen Spielräumen“. (Anmerkung von mir - 100 Euro per Anno!) Ich darf Sie deshalb bitten, mich ... |
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| Stichwort-Suche: Rabattvertrag... | Mo, 20.02.2012 05:58 |
| Zu Recht fordert die VV der KV Berlin die Rückzahlung | |
| ....Im Fall, dass die Gerichte rechtskräftig die Abfindung auf 2 Jahresgehälter festgesetzt hätten (also der Rechtsauffassung der KV Berlin voll gefolgt wären), hätte die Auszahlung in 2 Raten zu je einem Jahresgehalt dem Konto der KV nicht geschadet (abgesehen vom Zinsverlust). Aber im Fall, dass die Gerichte auf eine geringere höchstzulässige Abfindung erkannt hätten, würde die Vorab-Auszahlung (mit Umwidmung in eine Prämie) das Vermögen der KV schädigen, wenn dadurch im Ergebnis die Vorabzahlung und das am Ende der Tätigkeit zu zahlende Übergangsgeld zusammen höher als die vom Gericht als zulässig festgesetzte Summe wäre. Zu Recht fordert die VV der KV Berlin also die Rückzahlung, nämlich die Rückabwicklung der rechtlich fragwürdigen Vorabzahlung. Der Vorstand der KV Berlin wäre gut beraten, wenn er dem unverzüglich nachkäme, die rechtliche Aufarbeitung der Frage nach der höchstzulässigen Abfindung abwartete, und sich dann beim Ausscheiden aus dem Amt diesen Betrag auszahlen ließe. Was der Vorstand ... |
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| So, 19.02.2012 10:03 | |
| KVen: So etwas wie Kafka plus Beckett plus Loriot | |
| ...Jahrelang verglich ich die lustigen Streiche der KVen mit der kopflosen Agonie des verdämmernden deutschen Arbeiter- und Bauernstaats. Aber ich tat den KV-Genies unrecht. Was wir hier erleben, hat nichts mit Politik zu tun, und schon gar nicht mit Untergang. Im Gegenteil: Hier haben wir eine aufstrebende, neue Kunstform vor uns. So etwas wie Kafka plus Beckett, mit einem Spritzer... | |
| So, 19.02.2012 09:58 | |
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