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Forscher: Geschmacksverstärker Glutamat könnte Alzheimer auslösen

Der Geschmacksverstärker Glutamat könne das menschliche Gehirn gefährden, sagte der Alzheimer-Forscher vom Heidelberger Zentrum für Molekulare Biologie, Prof. Konrad Beyreuther, am Donnerstag im Südwestfunk. Der Geschmacksverstärker könne Gehirnzellen töten, in höherer Dosis wirke der „weltweit wichtigste Zusatz der Nahrungsindustrie“ möglicherweise als Nervenzellgift und könne Spätfolgen wie Alzheimer und Parkinson haben, warnte der baden-württembergische Staatsrat für Lebensmittelsicherheit.

Die Glutamat-Produktion habe sich seit den 70er-Jahren auf weltweit 1,5 Millionen Tonnen verfünffacht, sagte Beyreuther. Ab welcher Menge Glutamat gefährlich ist, sei nicht erforscht, da Schäden des Gehirns bei Lebensmittelzusätzen nicht untersucht würden, sondern lediglich eine mögliche Krebsgefahr und Schäden am Erbgut. In den USA sei Glutamat als Zusatz für Babynahrung verboten. Viele Fertiggerichte, Tütensuppen, Eintöpfe, Würstchen und Knabberzeug enthalten den Stoff.


Fr, 26.09.2003 11:23 / red Druckversion Mail Zurück Weiter

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