| Laser, Shrimps und Hautersatz |
| An immer neuen Therapien für chronische Wunden wird intensiv geforscht, drei davon werden wohl in den nächsten Jahren auch bei uns auf den Markt kommen. So soll sich hierfür der im Chitinpanzer von Krustentieren enthaltene Wirkstoff Chitosan gut eignen. Das meint jedenfalls Professor Walter Becker von der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Er hat die Chemie der Krustentiere im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen unter die Lupe genommen. Chitosan ist ein enger Verwandter der Zellulose, erste Erfahrungen hätten gezeigt, dass es als Wundauflage Exsudat binde, die Zellneubildung anrege und so die Heilungsgeschwindigkeit verdopple (mehr unter: www.aif.de). Immer mehr Hersteller, die in der nächsten Zeit auf den deutschen Markt drängen, setzen auf Haut aus dem Reagenzglas. Dazu zählt u. a. ein Produkt von Smith & Nephew, auch Novartis hat bereits in den USA ein entsprechendes Produkt auf dem Markt. Das alles jedoch wird obsolet, wenn der Jenaer Medizintechnik-Hersteller biolitec AG seine vollmundigen Ankündigungen tatsächlich halten kann: Ihr neuer Dioden-Laser erziele eine hundertprozentige Abheilung chronischer Wunden innerhalb von 19 Tagen, jubelt die am Neuen Markt notierte Firma in einer Pressemitteilung. |
| Fr, 26.10.2001 13:36 / as |
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