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Stress wirkt schneller aufs Gehirn als angenommen

Stress wirkt sich offenbar erheblich schneller auf die Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn aus als bisher angenommen. Das haben Psychobiologen der Universität Trier mit verschiedenen Experimenten belegt, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

Wissenschaftler hatten in der Vergangenheit angenommen, dass der in Stresssituationen vom Körper ausgeschüttete Stoff Kortisol erst nach bis zu 20 Minuten im Gehirn wirkt. Nach Angaben der Trierer Wissenschaftler löst Kortisol jedoch schon innerhalb weniger Minuten Funktionsänderungen im Gehirn aus. Das habe Einfluss auf die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit der Menschen auf bestimmte Ereignisse.



Di, 24.01.2012 17:03 / dapd Druckversion Mail Zurück Weiter

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