Zehn Jahre Ärztenetzwerk - das meine ich


Dr. med. Albrecht Gerstenberger

Das nervt mich ...
Die meisten, die in diesem Forum schreiben und lesen, ziehen aus ihren richtigen Erkenntnissen keine Konsequenzen.
Es gibt (zu viele) Vielschreiber, die nur Kryptisches oder Sinnloses mitteilen. Das ist leselähmend.

Das finde ich gut ...
Hier können wirklich alle, auch Gegner und Schwachköpfe, ihre Meinung sagen. Das ist eine kulturelle Leistung, die allein schon Erwähnung in den Annalen des Journalismus finden müsste!

Das muss besser werden ...
Ein Motto oder eine beste Aussage/Information wählen, die als Banner solange über den Foren "weht", bis jemand ein besseres findet.

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Sie sind hier: Medizin - Meldungsarchiv
Die zellulären Mechanismen schwerer Neurodegenerationen
Ein Wissenschaftler-Team um Prof. Christian Haass und Dr. Dorothee Dormann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Ludwig-Maximilians-Universität München, konnte erstmals zelluläre Mechanismen identifizieren, die zu Erkrankungen wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder der Frontotemporalen Demenz (FTD) führen.

Einmalbestrahlung während OP wirksam bei Brustkrebs
Die einmalige Bestrahlung während einer Brustkrebsoperation wirkt einer Studie zufolge meist ebenso gut wie eine mehrwöchige Strahlentherapie. Der deutsche Teil der TARGIT-A- Studie wurde jetzt auf einem Kongress in Hamburg vorgestellt. Die Untersuchung bezog international 2.232 Patientinnen über 45 Jahren mit kleinen Tumoren ein.

Neues Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin in Hamburg
Die Versicherung HanseMerkur, das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und die Stadt Hamburg eröffneten am Donnerstag auf dem Gelände des UKE ein "Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)". Die Einrichtung ist nach Angaben der HanseMerkur das bundesweit erste wissenschaftliche Zentrum, das sich ausschließlich auf diese Heilkunst konzentriert.

Hochschulstudie: Fallgesteuerte Behandlung chronischer Wunden spart Milliarden
Durch eine fallgesteuerte Behandlung chronischer Wunden könnten im Gesundheitswesen Milliarden eingespart werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Pflege- und Gesundheitsökonomie (IGP) der Hochschule Bremen.

Blutdrucksenker wirkt Alzheimer-Symptomen bei Mäusen entgegen
Ein Wirkstoff, der bislang gegen Bluthochdruck eingesetzt wird, kann offensichtlich auch die Symptome einer Alzheimererkrankung lindern - zumindest bei Mäusen. Das haben US-Wissenschaftler um Giulio Maria Pasinetti von der Mount Sinai School of Medicine in New York in Experimenten mit einer genetisch veränderten Gruppe der Nagetiere herausgefunden. Die Mäuse, denen der Wirkstoff Carvedilol verabreicht wurde, schnitten in Verhaltens- und Lerntests deutlich besser ab als die Tiere einer Vergleichsgruppe.

Krank durch Langeweile: Verwaltungskrankheit Boreout
Das Burnout-Syndrom ist zurzeit in aller Munde. Findet zumindest die Nachrichtenagentur dpa. Weit weniger bekannt und oft noch belächelt sei dagegen das sogenannte Boreout: wenn jemand aus Langeweile (boredom) oder Unterforderung im Job krank wird. "Das Burnout ist sehr viel angesehener, als darüber zu klagen, dass man nicht genug zu tun hat, falsch eingesetzt ist oder kein Interesse an seiner Arbeit hat", sagt der Frankfurter Psychotherapeut Wolfgang Merkle.

Darm-Immunsystem bemerkt Krankheitserreger an der Summe der Bakterien
Das Immunsystem des Darms reagiert mit hoher Präzision auf Bakterien: Es zählt sie quasi durch und schüttet dann die entsprechende Menge an Antikörpern aus. Das hat ein internationales Wissenschaftlerteam bei Untersuchungen an Mäusen herausgefunden.

Erstmals Antikörper aus Kunststoff erfolgreich getestet
Weltweit arbeiten Wissenschaftler an der Herstellung synthetischer Antikörper zur Bekämpfung von Krankheitserregern, Giften und anderen schädlichen Substanzen. Erste Ansätze erwiesen sich jedoch als nicht praxistauglich - bis jetzt: Ein Wissenschaftler-Team aus Japan und den USA hat erstmals Antikörper aus Kunststoff entwickelt, die auch den Praxistest erfolgreich bestanden.

Merck darf Studie mit Krebsimpfstoff Stimuvax fortsetzen
Der Darmstädter Pharmakonzern Merck darf seine Studie mit dem Krebsimpfstoff Stimuvax fortsetzen. Die Behandlung und die Aufnahme von Patienten würden nach Genehmigungdurch die lokalen Behörden und klinische Ethikkomitees wieder beginnen, teilte der DAX-Konzern am Donnerstag in Darmstadt mit.

Kreuzbrandriss und Co.: Online-Videos klären über Fußballverletzungen auf
Fußball ist nicht nur eine der populärsten, sondern auch eine der verletzungsintensivsten Sportarten. Pro Partie durchschnittlich zwei Verletzungen - das prognostizieren die Ärzte der Asklepios-Kliniken für die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Passend zum Turnierstart stellt der Klinikkonzern auf seinem Youtube-Kanal im Internet multimediale Informationen über die häufigsten Fußball-Verletzungen zur Verfügung.

Wissenschaftler verbessern Methode zur alternativen Stammzellengewinnung
Als Alternative für die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen nutzen viele Wissenschaftler heute induzierte pluripotente Stammzellen (iPS. Bislang war die Ausbeute solcher Reprogrammierungen jedoch denkbar gering: Von 10.000 Körperzellen ließ sich im Schnitt nur eine einzige in eine iP-Stammzelle verwandeln. Wissenschaftler um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster ist es nun gelungen, die Ausbeute deutlich zu erhöhen.

Hepcidin: Hormon steuert auch Entzündungsreaktionen
Entzündungsreaktionen laufen im Körper nahezu täglich ab und sind meistens harmlos. Es gibt aber auch schwerwiegende Formen bis hin zur lebensbedrohlichen Blutvergiftung. Damit es dazu erst gar nicht kommt, besitzt der Körper mit dem Hormon Hepcidin einen Regulator, der Entzündungen entgegenwirkt, wie US-Wissenschaftler nun herausgefunden haben.

Ring: Wirkung von Akupunktur bei Allergie wissenschaftlich nicht bewiesen
Eine oftmals bei Allergien propagierte Behandlungsalternative ist die Akupunktur, informiert die Nachrichtenagentur ddp. Betroffene sollten demgegenüber aber skeptisch sein: "Hier würde ich erst einmal die aktuellen Studien abwarten", empfiehlt der Allergologe Johannes Ring aus München, der als Wissenschaftler selbst an entsprechenden Untersuchungen beteiligt ist.

Schizophrenie-Medikamente vermindern vorübergehend das Hirnvolumen
Einige Medikamente zur Behandlung von Schizophrenie und ähnlichen psychischen Störungen lassen vorübergehend die graue Hirnsubstanz schrumpfen. Das haben Wissenschaftlerr aus Deutschland und den USA herausgefunden, als sie der Ursache für motorische Störungen nachgingen, unter denen viele Patienten bereits Minuten nach der Einnahme bestimmter Antipsychotika leiden.

Neue Waffe gegen hochresistente Keime
Das kleine Eiweißmolekül "Plectasin" kann selbst hochresistente Keime zerstören. Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit dänischen und holländischen Kollegen aufgeklärt, wie die Substanz das macht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie in der Zeitschrift "Science".

Überlebensstrategie von Krebszellen im Blick
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben gezeigt, dass Krebszellen auf die Spannung bestimmter Proteinfasern angewiesen sind, um sich vermehren zu können. Proteine, die diese Spannung aufrecht erhalten, seien somit vielversprechende Angriffspunkte für neue, zielgerichtete Krebsmedikamente: Werden sie ausgeschaltet, sterben die Krebszellen ab.

Urologen warnen vor unseriöser Werbebroschüre
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) warnen vor einer Broschüre mit dem Titel "Gesundheits-Alarm! Retten Sie Ihre Prostata". Darin mache ein "Dr. Hittich" Werbung für ein angebliches "Natur-Wundermittel" gegen fortschreitende Prostatavergrößerung. Wie DGU und BDU betonen, würden in dem Heft Fakten und falsche Aussagen zu Prostata-Krankheiten vermischt.

Nikotin schützt vielleicht vor Parkinson
Rauchen verursacht Krebs - es könnte jedoch auch vor einer Parkinson-Erkrankung schützen. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene epidemiologische Studien. Dieser Zusammenhang ist bislang noch nicht eindeutig bewiesen worden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es eine genetische Veranlagung gibt, die - zusätzlich beeinflusst von bestimmten Umweltfaktoren - für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich ist. Auf der Grundlage dieser Hypothese führte ein Wissenschaftlerteam der Mayo Klinik Rochester (USA) eine Studie mit 1.228 Probanden durch.

Genetische Studien auch am Ratten-Modell
Krankheiten des Menschen können Wissenschaftler jetzt auch mit "knock-out"-Ratten erforschen. Das war bisher nur mit entsprechenden Mäusen möglich. Dr. Zsuzsanna Izsvák und Dr. Zoltán Ivics vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben mit sogenannten springenden Genen (Transposons) eine alternative Methode entwickelt, mit der sie Gene, deren Funktion sie untersuchen wollen, in Ratten ausschalten können. Ihre Ergebnisse wurden in "Nature Methods" veröffentlicht.

Polio-Fall in Russland
In Russland ist nach 13 Jahren erstmals wieder ein Polio-Fall aufgetreten. Die zuständige Gesundheitsbehörde gibt allerdings Entwarnung: Es gebe keine unmittelbare Bedrohung durch einen Polio-Ausbruch.

 

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