Who is Who der Ärzte | Hilfe

Attest versus Gutachten
Wenn ich einem Patienten ein Attest ausstelle, muss ich mich an die Wahrheit halten, aber auch - soweit dies unter diesem Aspekt vertretbar ist - dem Patienten helfen. Das bedeutet, ich werde entweder kein Attest ausstellen oder ein für ihn in der Regel hilfreiches Attest

Ein Gutachten erstelle ich als Arzt über einen Probanden, der bei der Untersuchung auch vorher informiert werden muss, dass es sich um keine Behandlung handelt...

Recall-Systeme ohne Zustimmung des Patienten sind problematisch
wie Sie richtig betonen, ist es wichtig zu wissen, ob der Patient sein Einverständnis gegeben hat.

Findige Kollegen haben sog. Recall -Aktionen gestartet, um sinkende Fallzallzahlen zu begegnen.

Unproblematisch ist es, wenn der Patient seine Zustimmung zum Recall erteilt hat.

Problematisch sind ...

Wir bemühen uns, nicht mehr als 20-30 Minuten Wartezeit entstehen zu lassen
...stimme Ihnen völlig zu, dass der "Service" nicht mit Betreten der Praxis enden darf. Online-Termine sind nur EIN Merkmal - aber eben eines. Und wenn auf die Terminvergabe, egal ob telefonisch oder online, 4 Stunden Wartezeit folgen, dann stimmt es an ener anderen Stelle der Praxisorganisation nicht. Wir bemühen uns, nicht mehr als 20-30 Minuten Wartezeit entstehen zu lassen und können manchmal auch eine Stunde nicht verhindern. Danach verlassen die Patienten sowieso unter Absingen böser Lieder die Praxis. Vier Stunden Geduld hat hier keiner. Verständlich.

Online-Terminvergabe: Das klappt nicht in allen Fachgebieten
...wie bei Ihnen ist die Online-Terminvergabe sicherlich ein Segen, da stimme ich ihnen zu. Sie haben offensichtlich Ihre Praxisorganisation im Griff, was hier im Umfeld wohl eher nicht so ist.

In vielen Fachgebieten mit breiterem Krankheits- und Diagnostikspektrum klappt so etwas nicht. So sind halt die Bedingungen sehr unterschiedlich und damit auch...

Ein Asylbewerber bekommt immer nur eingeschränkte Leistungen
... Ein Asylbewerber, unabhängig ob mit Chipkarte oder nicht, bekommt immer nur eingeschränkte Leistungen gem. §4 AsylbewLG ...

Ich gebe für bestimmte Privat-Leistungen immer auch eine GKV-Überweisung mit.
Ich gebe für bestimmte Privat-Leistungen immer auch eine GKV-Überweisung mit.
Typisches Beispiel:
Präventive Knochendichte-Messung.
Kommt dabei was raus, dann ist ja die zusätzlich notwendige Beratung durch den ortsansässigen Orthopäden womöglich eine Kassenleistung...

Unbezahlte Rechnungen von Patienten: Das kenne ich zur Genüge
... In meinem Feld (Zähne) ist das gar nicht so selten, dass nicht bezahlt wird. Erstmal... Ich führe immer ein Mahnverfahren durch. Das kostet nicht viel und kann per Formular selber sehr einfach durchgeführt werden. Meist kommt das ausstehende Honorar dann ziemlich schnell. Bei ganz hartgesottenen steht ein Eingehungsbetrug im Raum, das macht dann die Staatsanwaltschaft für einen. Die Stammpatienten und die ...

Bei einer Rechnungskürzung lauern unendliche Fallstricke beim Mahnbescheid
...spätestens wenn es dann zum Verfahren kommt vertritt jeder Richter seine eigene Auffassung zu den formalen Voraussetzungen. Nicht selten können Sie dann das Mahnverfahren erneut starten, neue Klageschrift verfassen (lassen) etc. pp. in der Hoffnung das Sie vorm selben Richter erneut landen....

Und spätestens wenn die Patientin sich, um Mühen und Kosten zu sparen sich an die Kammer oder eine andere Institution wendet werden Sie...

Es gibt schlicht keine qualifizierten MFAs mehr
...Die internistische klassische Praxis mit MFa´s: seit mehreren Jahren ists ein Problem, eine freiwerdende Stelle mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. Es gibt sie schlicht nicht mehr. Einer meiner Kollegen auf dem Lande verzweifelt an der Inkompetenz der Mitarbeiter.

-in unserer LZEKG-Gemeinschaft haben wir ein Service-Büro, mittlerweile mit 3 Mitarbeiterinnen besetzt, explizit keine MFa´s sondern...

Ich habe 3 freie Nachmittage in der Woche
... Und die werden strikt eingehalten! Außerdem fast jedes Wochenende komplett frei! Dank Arbeitsverteilung und Praxisorganisation. In einer Gemeinschaftspraxis. Ich möchte den akademischen, qualifizierten Berufstätigen bzw. gar (ehrlichen;-)) klein-mittelständischen Selbständigen sehen, der dies bei einem ungefähren Monatseinkommen von 9000 - 10.000 Euro plus X nach Steuern und weitestgehender Konjunkturunabhängigkeit von sich behaupten kann. Klar, kann ...

Eine kardiologische Vorsorge zu Lasten der GKV existiert nicht
... Bei mir läuft es genau anders herum. Die Patienten werden, obwohl noch nicht einmal ein Hypertonus vorliegt, jährlich vom Kardiologen zur Untersuchung einbestellt und wollen von mir eine Überweisung. Ich verweigere die regelmäßig, weise darauf hin, dass eine kardiologische Vorsorge zu Lasten der GKV nicht existiert und dass sie die Kosten direkt mit dem Kardiologen klären müssen.

Natürlich dürfen und sollen Sie solche Wunschleistungen nicht auf Kasse machen. Die Zuweiser werden das schon schlucken. Je konsequenter Sie das praktizieren, desto eher ...

Augenheilkunde: Mindestens die Hälfte der Patienten kommt wieder zur Vorsorge
... Ein Patient, der Vorsorge (Optomap und Glaukomvorsorge 50.-) in Anspruch nimmt, bekommt als Service gerne einen Komfort-Sehtest als Zugabe. Wer nichts möchte, bekommt auch nichts, außer der freundlichen Auskunft, dass soweit erkennbar, nichts besorgniserregendes festzustellen war und dass beim nächsten Mal, Termin kann gerne kurzfristig vereinbart werden, eine Vorsorge sinnvoll ...

GOÄ: Delegation an andere Ärze ist nicht ausgeschlossen
In der GOÄ (§ 4) heißt es, der Arzt darf selbst (meint "eigenhändig") und unter seiner Aufsicht unfd fachlichen Weisung erbrachte Leistungen berechnen. Delegation an andere Ärze ist somit nicht ausgeschlossen, ein Problem kann man dann sehhn, wenn der zusweisende Arzt die Leistung (Aiuswertung des LZ-EKG) selber nicht beherrscht. Das ist m.E. aber sehr nachrangig, wenn die Leistung unter sein Fachgebiet fällt, er die Indiaktionsstellung und die Einordnung der Befunde in die Behandlung beherrscht. Dann ist er ja nicht durch die Einschaltung des anderen Arztes gebietsfremd tätig geworden. Aber klar geregelt isdt das hier nicht, mögen sich auch darüber die Juristen die Köpfe zerberchen - falls es überhaupt einmal zu einem Streitfall kommen sollte...

Ich halte es für einen Fehler, Bewertungsportale tiefer zu hängen
... Wir sollten das Verhalten der deutschen Marktführer (Jameda etc.) kritisch begleiten. Es gibt Verlinkungen z.B. zu "Bild online", "Focus online" und somit einen erheblichen Impact-Faktor - man sollte bei diesem Verbreitungsgrad im Falle von unwahren Behauptungen, Verleumdungen etc. den deutschen Rechtsweg konsequent nutzen.

Wenn jemand "A....loch" an meine Tür sprayt, lesen das max. 50 Menschen, dann ist die Tür gereinigt. Wenn ein negatives Posting auf jameda steht, können das über div. Verlinkungen zig Tausende Menschen noch in 10 Jahren lesen. Googeln Sie mal den Namen eines beliebigen (niedergelassenen) Arztes - der erste Eintrag ist der von Jameda. Da steht dann gleich auch mal der letzte, vielleicht negative Eintrag ganz oben. Der Internet-Nutzer ruft ...

Die fachinternistischen Grundpauschalen sind die 13210 bis 13212, die 13250 ist die fachinternistische Zusatzpauschale
... Und die enthält unter dem dritten Spiegelstrich als einen der "und/oder" obligaten Leistungsbestandteile die Aufzeichnung und Auswertung eines LZ-EKG. Weil zur Berechnung der 13250 sowohl die Aufzeichnung als auch die Auswertung erforderlich ist, muss natürlich ...

Wir haben verloren
... Rechnen Sie nochmal nach: Es sind und bleiben 38 h: Mo, Di Do 8-18, Mi, Fr 8-12, der Rest der Woche ist bereits "verkauft" an Poolärzte, private und staatliche Bereitschaftspraxen und Krankenhäuser. Daher ist das Interesse der KV eher im Bereich ...

Man muss auf die Leute bauen, die die Zusammenhänge erkannt haben
... Wenn's in unserer Praxis richtig brennt, Bude voll, stickige Luft, schreiende Kinder, völlig abgenervte Väter oder Mütter, heulende Schwiegertochter von dementem Schwiegervater, der zwanzig mal pro Nacht aufsteht und auf den Teppich pinkelt, in Zimmer 1 Luftnötiger mit unklarem Quincke-Ödem, nebenan Schmadder-Ulkus mit MRSA zum VW, gleichzeitig ein Zimmer weiter Notfall-Einweisung in die Psychiatrie, die jede weitere Aufnahme ohne Beschluss kategorisch abbügelt, schimpfende, wabernde Masse im Wartezimmer, die jedes Mal zum Sturm auf den Empfang bläst, wenn das eingeforderte Rezept nicht innerhalb von drei Minuten unterschrieben auf einem Silbertablett serviert wird .......

...... dann tritt irgendwann, irgendwie bei mir ein Zustand der Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht ein, dass alles gut wird, dass keiner mehr Druck auf mich ausüben kann, dass es läuft und einer ...

Gewalt in der Arztpraxis: Das sind meine Erfahrungen in den USA
... Diese Vorgehensweise haben wir in Hellersdorf entwickelt. Die Maßnahmen sind ausschließlich so angeordnet worden, um uns zu schützen: keine Diskussion, die die Stimmung anheizen könnte, sondern einmal Bescheid sagen, und dann Rückzug hinter den Tresen, und versuchen, sicher rauszukommen. Hat super funktioniert, mehrfach. Nicht, wer zu spät zieht, sondern wer zu spät sich zurückzieht, hat verloren. Sie werden bemerkt haben, dass genau das Gegenteil geraten wurde: Genau NICHT in derselben Münze zurückzahlen, sondern selber schützen, und Polizei-Hilfe ranholen. Vielleicht ...

Vertraulichkeit an der Anmeldung
Aber wenn der Ruf durchs Warte-Rezeptions-Zimmer schallt, der Pat mit dem Harnroehrenabstrich moechte doch bitte nach Zimmer 3, ist das anders zu handhaben als wenn Jemand zum Augendruckmessen aufgerufen wird z.B.

Wenn ichs recht verstanden habe im Ausgangsartikel, gehts um die Vertraulichkeit an der Anmeldung.

Ohne bauliche Massnahmen kann Sensibilitaet nicht schaden, auch wenns nur darauf ankommt, das ein Wenig demonstrativ zu machen, also bewusst neue Pat. nicht mit Namen aufrufen, sondern hingehen und ins Zimmer bitten, zu Fragen der Anamnese, selbst schon zu Fagen der Versicherung oder des Ehestandes oder so, Pat....

Berufsordnungen den Kammern: Es gibt doch regelmäßig Unterschiede in gewissen Punkten
Es sollen zwar aus Sicht der BÄK und der Landesärztekammern zum Ziele der Berufsrechtsharminisierung in Deutschland MBO-Empfehlungen von den Landesärztekammern möglichst umgesetzt werden, allerdings erfolgt das ganz unterschiedlich schnell, und unterschiedlich vollständig.

Im Ergebnis sind die Berufsordnungen den Kammern zwar (sehr) ähnlich, aber es gibt eben doch regelmäßig Unterschiede in gewissen Punkten...

 

Navigation: 1 | 2 | 3 | > >>

 


Gruppen  PrivateMitglied inänd
Aktuelle Infos und Termine des FVDZ
Empfehlungen  HeuteWocheMonatAlle
Nachrichten  BerufspolitikZahnmedizin
Termine Mini-Umfrage

Die Arbeiten der Bundesärztekammer an der neuen GOÄ...

laufen immer noch in die falsche Richtung - die sollten besser aufhören!
sind vom Ärztetag abgesegnet. Lasst die Leute dort in Ruhe arbeiten!
interessieren mich nicht die Bohne.

Ergebnisse... 

 

 

Startseite